Die 7+8 Ferienreform

Was fordern NEOS?

Die Schulferien sollen grundlegend reformiert werden: Im NEOS-Modell werden die Sommerferien auf sechs Wochen gekürzt. Die frei gewordenen 15 Schultage werden neu auf das Jahr verteilt:

 

7 Tage werden zu Schultagen

NEOS fordern eine Zweckwidmung dieser Tage für die Vermittlung „Digitaler Kompetenzen“. Dazu zählt neben Grundlagen im Programmieren auch besonders der Schwerpunkt „Wie bewege ich mich im Netz“ (Social Media, Umgang mit Mobbing etc.).

8 Tage werden als Ferien verteilt

NEOS fordern einheitliche Herbstferien (zwischen 26.10. und 3.11.). Die Feiertage werden um 5 Tage zu vollen Ferien ergänzt. Die Osterferien werden auf 2 Wochen verlängert (plus 3 Tage)

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ZUKUNFTSFITTE KINDER, MEHR QUALITÄT, WENIGER STRESS

Die Schulferien sind schon lange nicht mehr zeitgemäß. Im Sommer sind sie zu lange, im Herbst und zu Ostern fehlen sie. Gleichzeitig werden die Lehrpläne auch nicht an moderne Erfordernisse angepasst. Für die Schule der Zukunft ist das zu wenig. Wir NEOS fordern daher die 7+8 FERIENREFORM für zukunftsfitte Kinder, mehr Lebensqualität in der Familie und weniger Stress für die Eltern.

 

Zukunftsfitte Kinder!

Unsere Kinder wachsen in einer digitalen Welt auf. In den Lehrplänen ist das noch nicht angekommen. Wir NEOS fordern die Vermittlung „Digitaler Kompetenzen”. Dazu zählt neben Grundlagen im Programmieren auch besonders der Schwerpunkt „Wie bewege ich mich im Netz?“ (Social Media, Umgang mit Cyber-Mobbing etc.).

Mehr Lebensqualität in der Familie!

Gegen Ende der Ferien langweilen sich viele Kinder. Die Inhalte des letzten Schuljahres geraten schon wieder in Vergessenheit. Das Schuljahr selbst ist dafür oft viel zu dicht. Wir NEOS fordern eine bessere Verteilung von Ferientagen, um das ganze Jahr über erholsame Ferien zu ermöglichen.

Weniger Stress für die Eltern!

Was tun mit den Kindern in den Ferien? Viele Familien haben es schwer, in den 9-wöchigen Sommerferien eine passende Betreuung zu finden. Die Belastung von Eltern kann in dieser Zeit enorm sein. Wir NEOS fordern die bessere Verteilung der Ferientage, um es Eltern zu erleichtern, die richtige Kinderbetreuung zu finden.

Wieso herrscht überhaupt Handlungsbedarf?

Die Zeiten, in denen die Kinder im Sommer bei der Ernte helfen mussten, sind schon lange vorbei. Trotzdem werden sie Jahr für Jahr komplett aus dem Schulrhythmus rausgerissen, um sich später im Herbst wieder mühsam einzugewöhnen. Viele Kinder kehren nach einer langen Pause in die Schule zurück und haben vieles schon wieder vergessen, was sie zuvor gelernt hatten. Hier ist Stress vorprogrammiert. 

 

Es braucht eine sinnvolle lernpsychologische Gestaltung des Schuljahres. Nach den aktuellen Regelungen sind die intensiven Unterrichtszeiten viel zu unregelmäßig verteilt. Während im Frühjahr die Ferien und Feiertage sehr dicht sind, gefolgt von 9 Wochen Sommerferien, ist dann die freie Zeit bis Weihnachten sehr dünn gesät.

Neun Wochen sind eine zu lange Lernunterbrechung für die Schüler_innen. Darunter leiden besonders jene Kinder, die daheim nicht entsprechend gefördert werden oder jene, die aus Familien kommen, in denen daheim nicht die Unterrichtssprache gesprochen wird.

 

Der Schulerfolg steht damit in direktem Zusammenhang mit dem sozialen Status. Nicht alle Eltern können ihre Kinder ausreichend unterstützen. Das macht sich vor allem in den Sommerferien bemerkbar, in denen sozial schwächer gestellte Familien ihren Kindern keine Sommerschule, Camps, Nachhilfe etc. finanziell ermöglichen können. Das vergrößert die Schere zwischen Kindern aus ärmerem und reicherem Background.


Abgesehen von den negativen Auswirkungen der Sommerferien auf die Kinder, bringen die langen Sommerferien auch eine finanzielle Herausforderung sowie ein Betreuungsproblem für die Eltern. Fleißig mithelfende Omis und Opis sind nicht selbstverständlich. Daher sind viele Eltern gezwungen, auf teure Ferienbetreuung zurückzugreifen. Auch ist es schon längst üblich, die Kinder bereits Ende August mit Nachhilfe auf den Schulbeginn vorzubereiten. Dieser Mehraufwand kostet nicht nur Geld, sondern auch Zeit.

 

„Wie oft gehen wir mit unseren Kindern den Schulweg, bevor wir sie alleine gehen lassen? Und am Datenhighway sagen wir gleich von Beginn an „Baba“ – das ist ja offensichtlich, dass hier eine Schieflage ist und Handlungsbedarf herrscht“
–Beate Meinl-Reisinger

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